Heute habe ich mal ein kleines Gärtnerei-Thema für euch.

Seit gut einem Jahr habe ich mir nun einige kleinere Ziele gesetzt, um ein bisschen mehr Umweltengagement in mein Leben zu bekommen und eins davon ist der Anbau von eigenem Gemüse (Tomaten, Gurken, Radieschen und sogar spaßeshalber Wassermelone) und einigen Kräutern auf meinem kleinen Stadtbalkon. Ich hab mir alles dazu besorgt, was das weite Internet einem Anfänger empfiehlt und direkt begonnen. Zunächst verlief auch alles super und die kleinen Pflänzchen sprossen aus der gedüngten Erde wie Nichts.

Aber irgendwann fiel mir auf, dass nicht alles lief, wie es sollte. Die Kräuter machten keine Probleme und auch die Radieschen konnten sogar schon einmal abgeerntet werden. Aber die Tomaten sahen plötzlich nicht mehr aus, wie ich gesunde Tomaten in Erinnerung hatte: Einige von ihnen hatten schwarze, unförmige Flächen an der Unterseite. Nach einer erneuten Recherche wurde mir klar, was das Problem war:
Blütenfäule (oder auch Blütenendfäule) an Tomaten! Blütenfäule scheint demnach eine Stoffwechselkrankheit zu sein, welche auftritt, wenn ein Mangel an Kalzium entsteht. Und dieser Kalziummangel entstand, trotz des Düngers, den ich den Pflanzen gegeben habe. Denn, wie ich mir anlesen durfte, vertragen Tomaten (oder auch Gurken) keine Feuchtigkeit auf den Blättern oder überhaupt eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Sollte das trotzdem passieren, dann können die Pflanzen die lebensnotwendigen Nährstoffe nicht mehr in die Früchte transportieren und das Fruchtfleischgewebe stirbt ab.
Aber das Internet konnte mich auch hier beruhigen. Noch ist nicht die komplette Pflanze verloren. Man kann einfach die angegriffenen Früchte abernten und die Tomate an einen gut durchlüfteten, trockenen Standort stellen oder eben eine Abdeckung drüber bauen, sodass die Blätter keine Feuchtigkeit mehr abbekommen.
Schlussendlich ist also der kleine Schrecken nicht mehr als das. Die abgeernteten einzelnen Tomaten sind zwar verloren, aber die Pflanze war noch zu retten und bei meiner nächsten Ernte sind bestimmt, mithilfe der kleinen Tipps, jede Menge saftige Tomaten fällig.

Welche Sträucher wachsen sehr schnell?

Sie wollen eine Hecke pflanzen, die so schnell wie möglich wächst, damit Sie einen Sichtschutz haben?
Es viele Möglichkeiten um dies in kürzester Zeit zu erreichen. Hierbei eignen sich hervorragend schnellwachsende Sträucher wie zum Beispiel Sommerflieder, Fargesia-Bambus und Liguster.

Sommerflieder

Der Sommerflieder wächst jährlich bis zu anderthalb Meter und kann eine maximale Größe von 3,5 m erreichen. Sehr junge Fliederbüsche sind definitiv schnellwachsende Sträucher, denn sie wachsen so rasant, sodass sie nach ein paar Jahren eine Höhe von zwei Metern erzielen. Um das schnelle Wachstum des Flieders zu verstärken, empfiehlt es sich in jedem Frühjahr die alten Blütentriebe zurückzuschneiden. Dadurch häuft sich zudem die Größe der Blüten, sodass die Hecke in schön leuchtenden Farben erstrahlen kann. Wird auf das jährliche Zurückschneiden verzichtet, lässt die Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanze nach.

Liguster

Der Liguster wächst in einem ähnlich schnellem Tempo (bis zu 1,20 m im Jahr) wie der Sommerflieder. Die Hecke ist relativ pflegeleicht, denn Sie müssen sie nur höchstens zweimal im Jahr zurückschneiden und diese zudem stets gut mit Wasser versorgen. Des Weiteren ist Liguster aufgrund des dichten Wuchses schnittfest, sodass sich das Heckeschneiden sehr einfach gestalten lässt. Auch die Blüten des Busches riechen besonders gut und ein weiterer großer Vorteil des Ligusters ist, dass dieser bei milden Wintern ganzjährig grün bleibt.

Fargesia-Bambus

Besonders der Fargesia-Bambus eignet sich hervorragend als Sichtschutz für den Garten. Denn die Wachstumsgeschwindigkeit dieser Bambussorte ist unfassbar schnell. So kann die Fargesia-Art Campbell, die als höchste Sorte in Deutschland gilt, schon nach vier Jahren seine endgültige Wuchshöhe von fünf Metern erreichen. Somit sind die Fargesia-Bambusse eindeutig schnellwachsende Sträucher. Sie ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende Bambusart. Die Fargesia robusta Campbell ist zudem sehr winterfest, da diese Temperaturen von bis zu – 22° C widerstehen kann. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass hierbei keine Wachstumssperre verwendet werden muss.