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GPS Tracking für Privatpersonen

GPS Tracking für Privatpersonen

Diebstahlschutz, der Schutz von Personen oder die Verfolgung von Haustieren. Das GPS Tracking für Privatpersonen hat einen klaren Bereich, in dem es erlaubt ist. Worauf sollte man beim Kaufen des Trackers achten? Für wen eignen sich die Ortungsgeräte? Welche Kosten können dadurch entstehen und wie wird dieser Bereich von der gesetzlichen Seite aus betrachtet? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Einsatzgebiete GPS

Für wen eignet sich ein Peilsender und was ist dabei zu beachten? Die drei wichtigsten Einsatzgebiete vorgestellt:

Personen tracken

Einige Personen bedürfen unseres besonderen Schutzes. Ein GPS Tracker an einem Schlüsselbund kann helfen, Personen zu finden, die sich vielleicht verirrt haben. Bei Kindern lassen sich entsprechende Programme auf das Telefon laden. Ältere Menschen, die vielleicht an einer Demenz leiden, denen kann ein Ortungsgerät an einer Kette oder am Armband aus Notsituationen helfen – haben sie sich verirrt, kann daraus schnell eine Lebensgefahr werden.

Tiere tracken

Der Hund ist weg, die Katze taucht nicht mehr auf. Besonders kleine und leichte Ortungsgeräte lassen sich bequem an den Halsbändern oder an einem Geschirr der Haustiere befestigen. Immer wissen, wo das Tier gerade ist, kann besonders bei „Ausreißern“ und Freigängern sinnvoll sein. So lassen sich auch Todesfälle verhindern: ein Tier, was in einer Notsituation ist, kann sich oft nur schlecht helfen. Ortungsgeräte schaffen hier Sicherheiten.

Maschinen tracken

Diebstahlschutz bei Maschinen, Autos und Werkzeugen? Wer viel unterwegs ist und wem schon einmal etwas gestohlen wurde, der weiß, wie ärgerlich diese Situation sein kann. Selbst Minibagger und Akkuschrauber können Opfer von Diebstählen werden. Hierfür gibt es kleine tragbare GPS Tracker, die schnell und einfach verbaut werden können. Der Tracker sollte nicht durch ein Metall gestört werden. Im Vorfeld muss sichergestellt sein, dass eine gute Verbindung möglich ist.

Was ist rechtlich erlaubt?

Ein GPS Gerät darf niemals der heimlichen Bewachung dienen. Die Ortung eines Menschen durch einen solchen Peilsender stellt eine unerlaubte Datenerfassung und Verarbeitung dar, die laut dem § 28 Absatz 1 Nummer 2 und dem § 44, Absatz 2 Nummer 1 BDSG unter Strafe gestellt wurde. Für das Orten von Personen muss ein sogenanntes berechtigtes Interesse vorhanden sein – die ist unter Umständen bei Schutzbedürftigen gegeben.

Kosten

Verschiedene Kostenmodelle stehen für die Ortung mit GPS zur Verfügung. Im Einzelfall können die Peilsender mit einem Vertrag ausgestattet sein, bei dem jeden Monat eine bestimmte Summe fällig wird. Andere, flexiblere Modelle greifen auf eine Prepaid – Lösung zurück. Bei dieser Variante kann der Sender auch für ein paar Wochen ungenutzt bleiben, ohne dass die Möglichkeit erlischt. Die Kosten hängen von der Nutzung und dem Datenvolumen ab, welches benötigt wird.

Was beim Kaufen von GPS Trackern beachtet werden sollte

Privatpersonen dürfen die Peilsender nur in bestimmten Bereichen einsetzen. Dabei können auf verschiedene Modelle zurückgegriffen werden, die sich in ihrer Art und Weise und auch in ihrer Qualität unterscheiden. Was ist beim Kauf der verschiedenen Modelle zu beachten?

Akkulaufzeit: Ständiges Aufladen kann zu einem Problem werden. Leistungsstarke Akkus sind, wenn man den Sender regelmäßig nutzen möchte, sinnvoll.
Handhabung: Die Handhabung muss leicht nachzuvollziehen sein. Beim Kauf ist auch auf eine passende App zu achten.
Laufende Kosten: Die Anwendungsbereiche geben die möglichen Verträge und auch die Wahl von Prepaid – Möglichkeiten vor.
Gewicht und Größe: Je nach Einsatzgebiet kann das Gewicht und auch die Größe eine tragende Rolle bei der Auswahl spielen.
Sensoren: Je empfindlicher die Sensoren, desto schneller und besser wird die Verfolgung getaktet – bei Menschen oder Tieren kann dies lebensrettend sein.
GPS Ortung: Nicht überall herrschen gute Netzabdeckungen. Bei der Wahl des Gerätes fallen daher auch die verschiedenen Anbieter und die Ortungsmöglichkeiten ins Gewicht.

Fazit

Menschen, Tiere, Technik: Der Einsatzbereich des Trackers ist vielfältig und an gewisse rechtliche Richtlinien gekoppelt. Das passende Modell setzt sich aus dem für den Einsatzzweck passenden Gerät und auch dem Vertrag oder der Prepaid – Möglichkeit zusammen. Klein und leicht oder deutlich mehr Leistung: Den passenden GPS Sender nach ausgesuchten Kriterien zu finden ist möglich.

GPS Global Positioning System: Definition und Funktionsweise

GPS Global Positioning System: Definition und Funktionsweise

Definition:

GPS – Global Positioning System – ist die Abkürzung für das System, mit dem die Position eines Terminals oder eines speziellen Empfängers über ein Netz von Satelliten und geografischen Koordinaten ermittelt wird.

Zahlreiche Geräte, die mit einem GPS-Empfänger ausgestattet sind, sind heute in Gebrauch: von Smartphones über Navigationsgeräte für Autos bis hin zu Tablets und Smartwatches.

Was ist GPS?

GPS ermöglicht es, die genaue Position eines Objekts oder einer Person zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der Grundlage von Längen- und Breitengraden in Triangulation mit Informationen von Satelliten, die die Erde umkreisen, zu bestimmen.

Tatsächlich ist GPS eine Abkürzung von NAVSTAR GPS, was für NAVigation Satellite Timing And Ranging Global Positioning System oder NAVigation Signal Timing And Ranging Global Positioning System steht. Wie immer in unserem Glossar gehen wir auf das Thema ein, um unseren Lesern zu helfen, alle Fragen rund um die Welt des Internets, des Stroms und des Gases zu verstehen und zu interpretieren.

Wie funktioniert das GPS?

Das NAVSTAR-System wurde in den 1970er Jahren vom US-Verteidigungsministerium ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Bereits in den späten 1950er Jahren hatten Wissenschaftler festgestellt, dass es möglich war, durch ein Signal, das von einem Satelliten in einer genau definierten Umlaufbahn gesendet wurde, die Position eines Empfangsgeräts auf der Erde zu bestimmen.

Dies ist möglich, weil die Satelliten eine Atomuhr enthalten, die in der Lage ist, die Zeit, die zwischen der Anfrage des GPS-Empfängers und der Antwort der Satelliten verstreicht, auf eine Tausendstelsekunde genau zu berechnen.

Das Global Positioning System ist in drei Segmente unterteilt:

SPACE SEGMENT, bestehend aus 28 Satelliten, die in sechs parallelen Bahnebenen in einer Höhe von 20200 km angeordnet sind, mit einer Neigung von 55° zum Äquator und 60° zueinander;

KONTROLLSEGMENT, bestehend aus einer Reihe von Überwachungsstationen, Bodenantennen und der Hauptkontrollstation (MCS);

BENUTZERSEGMENT, bestehend aus einem Satellitenempfänger, der eine Reihe von Informationen liefert (Höhe über dem Boden, Geschwindigkeit, mit der er sich bewegt, geografische Koordinaten seines Standorts, genaue Uhrzeit).

Der Eckpfeiler des GPS-Systems ist die Messung der Entfernung zwischen dem Empfänger und dem Satelliten.

Diese Messung wird jedoch als „Pseudo-Entfernung“ bezeichnet, da sie nicht wirklich genau ist. Sie unterliegt den Fehlern der Uhren des Empfängers und des Satelliten in Bezug auf die GPS-Zeit und wird auch durch Entfernungsmessungsfehler aufgrund atmosphärischer Verzögerungen beeinflusst. Aus diesem Grund werden 4 Satelliten benötigt, um die Position korrekt zu bestimmen.

Wie GPS in Mobiltelefonen funktioniert

Die Geolokalisierungsfunktion ist in Smartphones, Tablets oder Smartwatches integriert, unabhängig davon, ob das Betriebssystem Android, iOS oder Windows Phone ist. Mit dieser „Fähigkeit“ können Sie mit Google Maps eine Reiseroute berechnen, um Ihr gewünschtes Ziel zu erreichen, die Laufkilometer Ihres Trainings zu bestimmen oder ein Geschäft, Kino oder Restaurant zu finden.

Was Nutzer wissen sollten, wenn sie ein GPS auf ihrem Gerät aktivieren, ist, dass die Informationen, deren Erfassung sie durch die installierten Apps genehmigt haben, über die WLAN-Internetverbindung, die Antennen am Boden und das GPS-Modul gespeichert werden.

Denken Sie daran, dass jedes Mal, wenn Sie einer App die Erlaubnis erteilen, Ihre Daten über GPS zu speichern, ihre Datenbank die Historie Ihrer Informationen sammelt: ein praktisches Beispiel ist die von Google aufgezeichnete Bewegungshistorie. Die Cloud enthält die gesamte Liste der Bewegungen, die Sie nach Aktivierung der Geolokalisierung durchgeführt haben (unter Android auch bei ausgeschaltetem Telefon).

Auch wenn nur der Inhaber des Google-Kontos die Liste der vom GPS seines Smartphones erfassten Bewegungen sehen kann, müssen Sie bedenken, dass Sie durch die Aktivierung der Geolokalisierung Big G die Nutzung dieser Informationen für Werbezwecke gestatten.